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Der Anfang
Future Faking
Versprechen, die Bindung schaffen – aber nie eingelöst werden.
Was ist Future Faking?
Future Faking heißt: Es werden große Pläne für die gemeinsame Zukunft gemacht – zusammenziehen, Kinder, Hochzeit, Reisen, ein Haus.
Die Pläne fühlen sich echt an. Aber wenn es konkret wird, kommt immer etwas dazwischen.
Die Zukunft dient dazu, dich in der Gegenwart zu halten.
Woran erkennst du Future Faking?
- Die Pläne sind groß, aber es gibt nie einen echten nächsten Schritt.
- Wenn du nachfragst, heißt es: „Bald“, „Wenn es ruhiger wird“, „Setz mich nicht unter Druck“.
- Oft kommen neue Versprechen genau dann, wenn du gehen willst.
- Du hältst Dinge aus, weil du an das „Später“ glaubst.
Warum trifft es so tief?
Weil Hoffnung eine der stärksten Bindungen ist, die es gibt.
Du verlässt nicht nur einen Menschen, sondern auch die Zukunft, die du schon im Kopf eingerichtet hattest.
Und weil die Versprechen so schön waren, fühlt es sich an, als würdest du selbst etwas kaputt machen, wenn du gehst.
Was hilft dir bei Future Faking?
- Miss Worte an Taten: Was ist wirklich passiert, nicht was angekündigt wurde?
- Setz dir eine eigene Frist, ohne sie zu verkünden.
- Frag dich: Würde ich bleiben, wenn es keine einzige Zusage mehr gäbe?
- Die Zukunft, die du dir gewünscht hast, ist nicht verloren. Sie war nur nicht mit diesem Menschen.
Das ist eine Beschreibung von Verhaltensmustern, keine Diagnose eines Menschen. Narzisstische Muster kennen kein Geschlecht.
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